Bürgermeisterbrief

Kristan von Waldenfels informiert persönlich

Bürgermeisterbrief
Bürgermeisterbrief vom 07.07.2020

Hallo und Grüß Gott,

ein herzliches Willkommen hier in der WIR auch von meiner Seite: Den Bürgerinnen und Bürgern von Issigau. Sowie ihrem Bürgermeister Dieter Gemeinhardt. Schön, dass unsere Partnergemeinde jetzt auch Mitglied des WIR-Verbundes ist. Es hat sich von Jahr zu Jahr immer mehr gezeigt: Die wöchentliche WIR ist für uns alle inzwischen unverzichtbar.

Ein weiterer Umstand, der Lichtenberg mit Issigau verbindet, sind die Frankenwaldbrücken. Hier hat es in den letzten Tagen einige Medienaufmerksamkeit gegeben. Der Naturschutzbeirat des Bezirks Oberfranken hat sich neulich mehrheitlich gegen die Frankenwaldbrücken gestellt. Wobei sich die Regierung von Oberfranken schon vor längerer Zeit für die Brücken ausgesprochen hatte. Die letztendliche Entscheidung liegt deshalb beim Bayerischen Umweltministerium. Umweltminister Glauber hatte in der Vergangenheit bereits sein „ja“ für das Projekt gegeben. Er wird sich nun nochmals äußern.

Ich möchte an dieser Stelle wiederholen, was ich bereits vor einem halben Jahr in einem meiner Wahlbriefe geschrieben habe:

Ich wohne am Burgplatz. Also in direkter Nähe der Brücken. Ich werde von den Veränderungen durch sie stark betroffen sein. Aus diesem Grund habe ich mich bereits früh mit dem Projekt intensiv auseinandergesetzt. Und ich bin schon vor einiger Zeit zu der Überzeugung gekommen: Die Frankenwaldbrücken werden insgesamt ein Gewinn für Lichtenberg sein. Diese meine Überzeugung ist in den letzten Monaten noch stärker geworden. Seitdem ich nämlich aufgrund meiner Wahl einen tieferen Einblick in die entsprechenden Zusammenhänge habe.

Es wird aber auch Verluste geben. Verluste an Ruhe. An Sauberkeit. An Erholungsräumen. Die dazugehörigen Stichwörter sind: Parkplätze, Müll, Verkehr, Lärm.

Ich sehe deshalb eine meiner wichtigsten Aufgaben als Bürgermeister darin, die Verluste für Lichtenberg möglichst gering zu halten. Darum ist übrigens auch das Landratsamt sehr bemüht. Und zwar sowohl in Hinblick auf Störungen der Bevölkerung. Als auch im Hinblick auf Störungen der Natur. Zum Beispiel wurde der Brückenkopf auf der Seite von Issigau aus dem FFH-Naturschutzgebiet herausgelegt. Oder verläuft der Zugang zur Brücke nicht wie ursprünglich geplant durch die Altstadt von Lichtenberg. Sondern über die Angerleite.

Ich bin mir nach wie vor sicher: Die Entscheidung für den Bau der Brücken ist zugleich auch eine Entscheidung dafür, dass Lichtenberg und unsere Region eine gute Zukunft haben.

Bleiben Sie gesund, Ihr und Euer Bürgermeister,
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 26.06.2020

Hallo und Grüß Gott,

Sie haben es bestimmt schon bemerkt: An manchen Stellen im Stadtgebiet wächst und gedeiht das Unkraut. Ohne dass es entsprechend zurückgeschnitten wird. Das liegt daran, dass es einen personellen Engpass im Bauhof gibt. Danke für Ihr Verständnis!

Verstärkt wird dieser Engpass dadurch, dass wegen Corona ein sogenanntes Hygiene-Konzept umgesetzt werden muss. Und zwar am Campingplatz. Mehrfach am Tag müssen die Sanitäranlagen desinfiziert und der Besucherverkehr dokumentiert werden. Daher haben wir bislang nur den Bereich der Dauercamper geöffnet. Der touristische Bereich wird nachziehen, sobald sich die Lage entspannt.

Was die Arbeit des Bauhofs im Moment zusätzlich erschwert: Immer wieder lassen Leute ihren Müll liegen, anstatt ihn in den betreffenden Behältern zu entsorgen. Das betrifft in letzter Zeit besonders das Gelände am Frankenwaldsee. Ich finde es traurig, dass sich hier manche nicht an die entsprechenden Regeln halten.

Und nun noch ein ganz anderes Thema: Vorletzte Woche war ein Kamerateam der Sendung „Galileo“ hier in Lichtenberg. Es hat meine Arbeit einen Tag lang begleitet. Ich glaube, es ist gelungen, Lichtenberg als das zu präsentieren, was es ist: Ein wunderschönes Städtchen, in dem es sich lohnt, zu leben. Auf dem Foto sehen Sie das Kamerateam zusammen mit dem Zweiten Bürgermeister Matthias Quehl, dem Architekten Bernd Hüttner und mir. Wir besprechen gerade die Planungen für den neuen Kindergarten.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde die Bayerische Staatsregierung dafür kritisiert, dass ehrenamtliche Tätigkeiten und Vereine in den Verordnungen der Corona-Schutzmaßnahmen nicht deutlich benannt werden. Immer wieder wurde ich deshalb gefragt, in welchem Maß Vereinsarbeit eigentlich stattfinden darf. Hier gibt es jetzt Neuigkeiten: Die 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung lässt erforderliche ehrenamtliche Vereinsarbeit in eingeschränktem Maß wieder zu.

Arbeitseinsätze und Vorstandssitzungen sind demnach wieder möglich. Natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. Das ist eine sehr gute Nachricht für unser Vereinsleben.

Ihr und euer Bürgermeister,
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 08.06.2020

Hallo und Grüß Gott,

in der letzten Stadtratssitzung wurden die sogenannten Ausschüsse besetzt. Was das genau bedeutet, dazu möchte ich Ihnen heute schreiben.

Aber zunächst mal: Entsprechend dem Ergebnis der Kommunalwahl standen der CSU/ULB Fraktion in jedem Ausschuss zwei Sitze zu. Und der SPD/PBL-Fraktion in jedem Ausschuss ein Sitz. Ich freue mich, dass der Stadtrat einstimmig beschlossen hat: Die Zahl der Ausschuss-Sitze wird so erhöht, dass die SPD/PBL-Fraktion jetzt auch zwei davon hat. Also genau so viele wie die CSU/ULB. Das ist ein starkes, sehr positives Signal der Zusammenarbeit.

Es gibt bestimmte Themenkreise in der Stadtratsarbeit, da ist es sinnvoll, dass sich erstmal eine kleinere Gruppe von Stadtratsmitgliedern zusammensetzt. Und dann, wenn sie zu einem Ergebnis gekommen ist, dem restlichen Stadtrat davon berichtet. Das sind die Ausschüsse. Wichtig ist: Die Ausschüsse können selber keine Beschlüsse fällen. Sie beraten lediglich. Und: Bei allen Ausschüssen ist laut Gesetz der Bürgermeister automatisch der Vorsitzende. Nur nicht beim Rechnungsprüfungsausschuss. Bei diesem Ausschuss darf der Bürgermeister nicht einmal mit dabei sein. Denn der ist ja dafür da, die Arbeit des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung in finanzieller Hinsicht zu überprüfen.

Der Lichtenberger Stadtrat hat insgesamt vier Ausschüsse. Da ist der Bau- und Grundstücksausschuss: Bettina Albig, Elke Beyer, Jürgen Lindner und Matthias Quehl an. Stellvertreter/innen sind Norbert Rank, Claudia Tissarek, Rudolf von Waldenfels und Reinhard Wehrmann. Dann der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing: Lilian Babl, Elke Beyer, Norbert Rank und Rudolf von Waldenfels. Stellvertretend: Jürgen Lindner, Thomas Seelbinder, Claudia Tissarek und Matthias Quehl. Haushalt- und Finanzausschuss: Jürgen Lindner, Norbert Rank, Thomas Seelbinder, Reinhard Wehrmann. Stellvertretend hier: Bettina Albig, Lilian Babl, Elke Beyer, Claudia Tissarek. Und zum Schluss der Rechnungsprüfungsausschuss: Vorsitzender ist Norbert Rank, sein Stellvertreter ist Reinhard Wehrmann. Weitere Mitglieder sind Bettina Albig und Claudia Tissarek. Stellvertretend für diese sind Lilian Babl, Elke Beyer und Thomas Seelbinder.

Zusätzlich zu den Ausschüssen wurden zwei Sozialbeauftragte berufen: Bettina Albig und Simon Jahn. Wir müssen davon ausgehen, dass wir im Zug der Corona-Epidemie auch in eine Wirtschaftskrise hineingeraten. Gerade dann ist es wichtig, dass wir in Lichtenberg feste Ansprechpartner für soziale Fragen haben. Sobald im Rathaus wieder ein normaler Publikumsverkehr möglich ist, werden wir dort Sprechzeiten für die Sozialbeauftragten einrichten. Bis dahin kann ich bei Bedarf den Kontakt zu ihnen herstellen.

Bleiben Sie gesund! Ihr und euer Bürgermeister,
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 26.05.2020

Hallo und Grüß Gott,

obwohl es inzwischen hier und da Lockerungen gibt, hat uns die Corona-Krise weiterhin im Griff. Das betrifft leider auch eine von mir geplante Informations-Veranstaltung zu den Frankenwald-Brücken und der dazugehörigen Verkehrsführung. Über die wichtigsten Entwicklungen werde ich Sie deshalb in Zukunft hier in der WIR auf dem Laufenden halten. Um es mit einem Wort zu sagen - im Moment gibt in Bezug auf die Frankenwald-Brücken nichts Neues zu berichten. Im Landratsamt laufen die Planungen wie gehabt weiter, wenn auch in einem Corona-bedingten Tempo.

Ein anderes Thema, das mir am Herzen liegt, betrifft die Stadtratssitzungen. Und zwar dort den Unterschied zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkten. Da gibt es immer wieder Missverständnisse. Grundsätzlich müssen alle Tagesordnungspunkte öffentlich behandelt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen. Wenn das Wohl der Allgemeinheit berührt ist. Oder das berechtigte Interesse einzelner Personen, etwa in Bezug auf Datenschutz. Zum Beispiel in Steuerangelegenheiten. Oder in Personalfragen. Oder wenn es um Grundstücksangelegenheiten geht. Wer entscheidet, ob ein Tagesordnungspunkt öffentlich oder nicht-öffentlich ist? Das tut der Stadtrat. Der Bürgermeister schlägt lediglich vor. Wenn der Stadtrat am Anfang der Sitzung keinen Einwand erhebt, gilt die Öffentlichkeit oder Nicht-Öffentlichkeit der betreffenden Tagesordnungspunkte als akzeptiert. Übrigens, für die, die es interessiert: Art. 52 Abs. 2 ist der entsprechende Gesetzes-Artikel der Bayerischen Gemeindeordnung.

Und nun noch ein paar kleinere Informationen.

Ab dem 2. Juni ist die Bahnhofsstraße runter nach Blechschmiedenhammer gesperrt. Für ca. eine Woche. Es werden Leitplanken angebracht. Am 17. Juni kommt das Wertstoffmobil nach Lichtenberg. Zwischen 10.00 und 12.30 Uhr, sowie zwischen 13.00 und 18.00 Uhr kann man da entsprechende Abfälle abgeben. Ich erwähne das hier auch deshalb, weil es leider einige Wenige gibt, die ihren Müll in den letzten Wochen illegal im Lichtenberger Stadtgebiet entsorgt haben.

Zum Schluss nun eine, wie ich finde, sehr schöne Nachricht: Der Bürgerbus fährt wieder. Den neuen Fahrplan entnehmen Sie bitte den Seiten hier in der WIR. Was mich besonders freut: Es gibt eine weitere Haltestelle hier in Lichtenberg. Es wird jetzt auch das Gebäude der AWO und Arztpraxis angefahren.

Ein frohes und gesundes Pfingstfest wünscht Ihnen,
Kristan von Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 19.05.2020

Hallo und Grüß Gott,

der Abriss des Freizeitzentrums hat begonnen. Damit endet seine Geschichte, die mit der Eröffnung 1976 begann. Und deren letztes Kapitel in diesem Februar aufgeschlagen wurde. Da nämlich beschloss der Lichtenberger Stadtrat einstimmig: Der Abriss des Freizeitzentrums wird vorangetrieben. Zu viele Jahre war es nicht gelungen, eine wirtschaftliche Nutzung zu finden. Zu viele Jahre war es leer gestanden. Zu marode war es geworden. Leider. Denn es hängen für viele von uns gute Erinnerungen daran.

In der letzten Woche habe ich mehrere Begehungen mit unseren Vereinen durchgeführt. Vieles, das noch einen Wert hatte, konnte so gegen Spende einen neuen Besitzer finden.

Ich will schon jetzt darauf hinweisen: Im Herbst wird der Frankenwaldsee abgelassen. Denn auch die Palisaden im Uferbereich müssen entfernt werden. Sie sind asbesthaltig. Den genauen Termin gebe ich noch bekannt.

Auch im Stadtrat hat sich manche Veränderung ergeben. Ausgeschieden sind Melly Beyer, Richard Lentz und Walter Polig. Auch an dieser Stelle nochmals mein ganz herzliches Dankeschön den dreien für ihren Einsatz!

Neu dabei sind Lilian Babl, Elke Beyer und Simon Jahn. Sie wurden von mir in der letzten Stadtratssitzung vereidigt. Herzlich willkommen! Gewählt und vereidigt wurde auch der Zweite Bürgermeister Matthias Quehl. Und die Dritte Bürgermeisterin Bettina Albig. Ihnen ebenfalls: ein herzliches Willkommen!

Falls Sie sich wundern, warum die Baustelle nach dem Rohrbruch in der Forstgasse noch immer nicht abgeschlossen ist: Es hat sich herausgestellt, dass sich dort ein historisches Kellergewölbe befindet. Es muss jetzt zunächst eine archäologische Untersuchung stattfinden. Die ist gesetzlich vorgeschrieben. Erst dann können die Arbeiten fachgerecht beendet werden. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Übrigens: Unsere Webseite hat eine schöne Ergänzung bekommen. Dort finden Sie jetzt unter dem Menüpunkt „Stadt“ ein 3-D-Modell unserer Altstadt. Das ist eine tolle Sache! Programmiert hat es David Wegmann. Und zwar im Rahmen des Lichtenberger Beschilderungsprojektes. Dazu werde ich in einem der nächsten Bürgermeisterbriefe mehr zu sagen haben.

Bleiben Sie gesund! Ihr und Euer Bürgermeister
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 04.05.2020

Hallo und Grüß Gott,

im letzten Bürgermeisterbrief hatte ich ja angekündigt, Ihnen noch mehr über die Lichtenberger Masken zu berichten. Woher die Idee stammt. Wer die Unterstützer sind. Wer die Masken herstellt. Das hat aber inzwischen die Journalistin Sandra Hüttner getan. In einem schönen Artikel in der vergangenen WIR.

Am Ende der letzten Woche waren über 370 Masken ausgegeben worden. Das ist ein toller Erfolg. Die Bürgeraktion produziert weiter. Und so kann man auch weiterhin in der Bäckerei Brandler die Masken erhalten. Hier, an dieser Stelle, nochmals ganz herzlichen Dank an die Bürgeraktion!

In der Stadtratssitzung am 27. April wurde ein Tagesordnungspunkt abgehandelt, über den ich heute ein paar Worte verlieren möchte. Denn er betrifft etwas Wichtiges für unsere Stadt. Der Tagesordnungspunkt lautete: „Bauleitplanung der Stadt Lichtenberg und der Gemeinde Issigau / Gründung eines Planungsverbandes Frankenwaldbrücken“.

Worum ging es da? Bei der Planung der Frankenwaldbrücken müssen immer wieder baurechtliche Entscheidungen getroffen werden, die gleichzeitig Lichtenberg als auch Issigau betreffen. Die Brücken werden ja einerseits auf Lichtenberger Grund stehen. Und andererseits auf Issigauer Grund. Um da zu gemeinsamen Beschlüssen zu kommen, kann man einen sogenannten „Planungsverband“ gründen. Das heißt, falls notwendig, halten der Lichtenberger Stadtrat und der Issigauer Gemeinderat eine gemeinsame Sitzung ab. Das entsprechende Anliegen bezüglich der Frankenwaldbrücken wird diskutiert. Und man kommt dann gemeinsam in einer Abstimmung zu einer Entscheidung.

Den Vorsitz dieser Sitzungen hat der Lichtenberger Bürgermeister, da beim Bau der Brücken mehr Lichtenberger Grund als Issigauer Grund betroffen sein wird. Die Kosten für die Sitzungen tragen Issigau und Lichtenberg, ebenso wie bei regulären Gemeinde- bzw. Stadtratssitzungen. Für einen solchen Planungsverband hat sich sowohl der Issigauer Gemeinderat entschieden, als auch der Lichtenberger Stadtrat.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Die Infektionsrate in Bayern sinkt. Einige Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen sind bereits beschlossen. Die aktuelle Entwicklung kann man z.B. unter www.stmi.bayern.de, der Internetseite des Innenministeriums, verfolgen. Entsprechend ist seit dem 4. Mai unser Rathaus in Lichtenberg wieder regulär geöffnet. Nach wie vor bitten wir, eine Maske zu tragen und die Hände beim Eingang zu desinfizieren. Danke!

Ich wünsche Ihnen gute Tage, bleiben Sie gesund, Ihr und Euer Bürgermeister
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 21.04.2020

Hallo und Grüß Gott,

wie Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren haben, muss unser Wiesenfest leider ausfallen. Wie alle anderen solchen Feste auch im Freistaat Bayern. Bis einschließlich den 31. August. Der Lenkungskreis Wiesenfest und der Stadtrat werden das weitere Vorgehen besprechen. Ich halte Sie, wie gesagt, auf dem Laufenden.

Ab kommenden Montag müssen wegen der Corona-Krise bayernweit Masken getragen werden. Sowohl beim Betreten von Geschäften aller Art, als auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Ausreichend sind dafür einfache, auch selbst genähte Stoffmasken. Ein Schal reicht ebenfalls aus. Hauptsache Mund und Nase sind bedeckt.

Ich denke, man sollte aus der Not eine Tugend machen. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir demnächst „Lichtenberger Masken“ anbieten können. Also Masken, die hier in Lichtenberg genäht werden. Und die dazu, wenn gewünscht, mit einem kleinen Lichtenberger Wappen versehen sind, einem Relief-Aufdruck. Auf die Weise können wir überall, auch in dieser schwierigen Zeit, Flagge für unsere Heimatstadt zeigen. Der schönsten Stadt im Landkreis!

Im nächsten Bürgermeister-Brief werde ich noch mehr zu diesem Projekt schreiben. Es haben viele Menschen mitgeholfen, es schnell möglich zu machen. Erhältlich sind die Masken auf Spendenbasis. Und zwar ab nächster Woche bei der Bäckerei Brandler.

Helfende Hände für dieses Projekt sind weiterhin gesucht. Wenn Sie nähen können und helfen wollen: Bitte melden Sie sich bei mir. Meine Kontaktdaten finden Sie unten.

Beamtenhaus: Der Abriss ist jetzt vollzogen. Das Gelände wurde bereits planiert. Im hinteren Bereich sollen Parkplätze entstehen. All das wurde und wird mit 90% vom Freistaat gefördert, im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern.

Noch ein Wort zur nächsten Stadtratssitzung am 27. April in der Turnhalle. Manche von Ihnen haben sich vielleicht gewundert, dass sie überhaupt stattfindet. Das bayerische Innenministerium hat ausdrücklich darauf hingewiesen: Stadtratssitzungen dürfen und sollen sogar abgehalten werden. Natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. Sie sind ein wesentlicher Teil unserer Demokratie.

Bleiben Sie gesund! Ihr und Euer Bürgermeister
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 14.04.2020

Hallo und Grüß Gott,

ich hoffe, Sie hatten ein frohes Osterfest. Trotz Corona. Ich habe es im Kreis meiner Familie gefeiert. In diesem Zusammenhang ein ganz herzliches Dankeschön an Pfarrer Hansen für seinen Gemeindebrief. Wir haben ihn gemeinsam beim Osterfrühstück gelesen. Ein Trost war auch das Wetter: Strahlender kann ein Ostersonntag nicht sein!

Corona hält uns auch weiterhin im Griff. So zum Beispiel in Bezug auf unser Wiesenfest. Noch hoffe ich, dass es stattfinden kann. Es liegt ja ganz am Ende der Wiesenfestsaison, in der letzten Juliwoche. Die Verträge sind alle schon lange geschlossen. Wir verlieren nichts, wenn wir mit einer etwaigen Absage noch ein paar Wochen warten. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Auch bei der Gratulation für unsere Geburtstags-Jubilare spricht heuer Corona ein Wort mit: Da ein persönlicher Besuch ausbleiben muss, gratuliert die Stadt jetzt ausschließlich per Briefpost. Beigelegt ist jeweils ein Gutschein für unsere einheimische Gastronomie.

Die Mitarbeiter des Rathauses, die im Publikumsverkehr stehen, tragen ab jetzt Gesichtsmasken. Sie sind sehr dankbar, wenn Sie sich beim Besuch des Rathauses die Hände desinfizieren. Links vom Eingang hängt dafür seit Kurzem ein Desinfektions- Gerät. Danke an Frau Dr. Häußinger für die großzügige Spende! Bitte beachten Sie auch die geänderte Öffnung des Rathauses. Telefonisch ist es zu den üblichen Zeiten zu erreichen. Für einen persönlichen Besuch vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin. Wir setzen damit die Anordnungen um, die sich aus der Ausrufung des Katastrophenfalls ergeben.

Freizeitzentrum: Durch den bevorstehenden Abriss kann die DLRG ihre Gerätschaften dort nicht mehr lagern. Sie wird sie deshalb vorerst im benachbarten Pächterhaus unterbringen.

Und nun noch eine gute Nachricht in Bezug auf unseren Kindergarten: In der letzten Stadtratssitzung wurde der Antrag für den Neubau vom Stadtrat angenommen. Die Planung sieht vor, dass im Sommer 2021 der Umzug in den neuen Kindergarten stattfinden kann.

Ich wünsche ich Ihnen gute Tage, bleiben Sie gesund, Ihr und Euer Bürgermeister
Kristan v. Waldenfels

Bürgermeisterbrief vom 31.03.2020

Hallo und Grüß Gott,

ein ganz, ganz großes Dankeschön für meine Wahl! Es ist eine außerordentliche Ehre für mich, nun Erster Bürgermeister von Lichtenberg zu sein. Ich werde alles mir Mögliche tun: Dem Vertrauen gerecht zu werden, das Sie mir geschenkt haben. Und das Vertrauen derjenigen zu gewinnen, die mich nicht gewählt haben.

In Folge des tragischen Todes von Holger Knüppel habe ich bereits diesen Dienstag mein Amt angetreten. Ich habe seitdem zahlreiche Gespräche mit Herrn Jäger geführt, dem Leiter der Verwaltung. Und mit dem Zweiten Bürgermeister, Matthias Quehl.

Aufgrund meiner Wahl zum Bürgermeister rückt Lilian Babl in den Stadtrat auf. Herzlich willkommen, liebe Lili! Mit Lilian Babl sind im Stadtrat jetzt insgesamt vier Frauen vertreten. Das ist immer noch weniger als ein Drittel aller Stadtratsmitglieder. Aber: Es ist, was die Geschlechter- Gleichheit angeht, ein Schritt in die richtige Richtung.

In vergangenen Rundbriefen hatte ich auf unseren Einkaufsdienst hingewiesen, der von Bettina Albig organisiert wird. Hier nochmals die Nummer: 7972. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Hilfe brauchen. Im Internet unter www.ichhelfe-lichtenberg.de

Wir wollen nicht vergessen: Nicht nur Einkaufshilfe ist jetzt gefragt, sondern auch seelische Unterstützung. Gerade für die, die besonders durch Corona gefährdet sind. Und vielleicht dazu noch alleine sind. Vielleicht kennen Sie jemanden, der Zuspruch gebrauchen könnte? Ein Telefonanruf kann jetzt Wunder bewirken!

Und bitte denken Sie dran: Unsere Lichtenberger Geschäfte des täglichen Bedarfs brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung: Pet Shop, Sonnenbräu, Bäckerei Brandler. Nutzen Sie auch die Angebote unserer Lichtenberger Gastronomie zur Essensabholung.

Und nun die Termine:
6. April, 18.00 Uhr: Stadtratssitzung in der TSV-Turnhalle mit Vereidigung des neuen Bürgermeisters.
27. April, 18.00 Uhr: Stadtratssitzung, dann hoffentlich wieder im Rathaus.
Anfang Mai: Stadtratssitzung, mit Vereidigung des neuen Stadtrats.

Bleiben Sie gesund, Ihr und Euer
Kristan v. Waldenfels