Wanderwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 30 Kilometern

Mit seinen schroffen, wild zerklüfteten und bis zu 160 Meter hohen Felsgruppen, durch die sich die Selbitz in Jahrmillionen 170 Meter tief ihren Weg durch das vulkanische Urgestein gebahnt hat, zeigt sich das Höllental als eine bezaubernd anmutende und einzigartige Naturschönheit.

Er gehört zu den schönsten Engtälern Deutschlands. Teufels- und Jungfernsteg, "König David" und "Hirschsprung" erinnern an den historischen Bergbau und an die mystische Sagenwelt des Tales. Das unter Naturschutz stehende Tal beherbergt zudem seltene Pflanzen und Tiere.

Höllental / Photo: Helmut Welte

Höllental / Photo: Helmut Welte

Im Höllental kann man zahlreiche markierte Wanderwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 30 Kilometern entdecken. Zudem gibt es auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu bestaunen, zum Beispiel zwei Holzbrücken, den Jungfernsteg und den Teufelssteg, auf dem schon der Teufel höchstpersönlich gesehen worden sein soll.

Am "König David"- Aussichtspunkt, der 170 Meter über dem Talgrund liegt, sollte man sich etwas Zeit lassen, damit man den herrlichen Ausblick ins Tal der Selbitz und rüber zu unserem Städtchen genießen kann. Und der überlebensgroßen hölzernen Hirschfigur "Hirschsprung", der gerade zum Sprung ins Tal ansetzt, sollte man auch einen Besuch abstatten.