Feste in Lichtenberg

Wir Lichtenberger feiern gerne – dafür sind wir im Frankenwald bekannt. Zum allherbstlichen Burgfest kommen tausende Besucher aus ganz Deutschland. Aber auch das Wiesenfest, mit seinen Blumenmädchen und den jugendlichen Armbrustschützen, lockt Gäste aus nah und fern an. Ob Kirchweih, Teichfest oder Geigenwettbewerb – wenn es einen Anlass zum gemeinschaftlichen Trinken, Essen und Feiern gibt, lassen wir uns nicht lange bitten.

Kirchweih

Die Johanneskirche in Lichtenberg ist benannt nach dem Johannestag, dem 24.Juni. Wenn die Kirchweih auf ein Wochenende fällt, findet sie am 24. Juni statt. Andernfalls wird sie am Wochenende danach gefeiert.

Heimat- und Wiesenfest

Das traditionelle Heimat- und Wiesenfest in Lichtenberg mit den aufwendig gebundenen Blumenbögen und dem festlich geschmückten Umzug wird seit 1832 jährlich gefeiert. Zur Tradition gehören auch die Tänze mit den gebundenen Blumenbögen, der Umzug und das Armbrustschießen. Das Heimat- und Wiesenfest ist einmalig im Landkreis, da die Stadt Lichtenberg es geschafft hat, die Tradition dieses Festes über 180 Jahre lang aufrechtzuerhalten. Auch das Armbrustschießen hat bei uns eine lange Tradition. Die Armbrüste werden vor Ort gefertigt. Bei diesem Heimatfest im Juli feiern Alt und Jung gemeinsam, und sogar ehemalige Lichtenberger lassen sich das Spektakel nicht entgehen.

Burgfest

Innerhalb weniger Jahre hat sich unser Burgfest zu einem der bekanntesten und beliebtesten Mittelalterfeste im bayrischen Raum entwickelt. Sogar aus München, Berlin, Frankfurt und Köln kommen die Gäste. Dabei sind es nicht nur die vielen ungewöhnlichen Attraktionen, die die Besucher herbeilocken, es ist vor allem die authentische Atmosphäre, die wohl einzigartig in Deutschland ist. Nicht das Kommerzielle steht bei uns im Vordergrund, sondern „der Spaß an der Freud“. Der Gewinn der Burgfeste ist dem Erhalt unserer Burgruine gewidmet.

Fotos: Lichtenberger Burgfreunde e.V.

Internationaler Violinenwettbewerb "Henri Marteau"

Der Internationale Violinenwettbewerb Henri Marteau findet im dreijährigen Turnus im Haus Marteau hier in Lichtenberg statt. 2002 vom Freundeskreis der Musikbegegnungsstätte Haus Marteau e.V. ins Leben gerufen, hat 2007 der Bezirk Oberfranken die Trägerschaft des Wettbewerbs übernommen. Mit der Gesamtleitung wurde das Kulturunternehmen Hofer Symphoniker betraut.

Die Ziele des Wettbewerbs sind es, hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker auf dem Weg ihrer Karriere zu fördern, zur Völkerverständigung beizutragen, den Austausch innerhalb des musikalischen Nachwuchses zu ermöglichen, den Kontakt zu anerkannten Professorinnen und Professoren herzustellen und den Namen des großen Geigers Henri Marteau neu ins Bewusstsein zu rufen.

Besonders viel Wert wird auf die Vermittlung von Konzertengagements gelegt, um die jungen Künstler bei einem Start ihrer Karriere bestmöglich zu unterstützen. Der Wettbewerb fördert die jungen Nachwuchskünstler darüber hinaus durch Geld- und Sachpreise, die Begegnung mit international renommierten Violinistinnen und Violinisten und ein an den Wettbewerb anschließendes umfangreiches Förderprogramm, das Stipendien für Meisterkurse, die Vermittlung von Konzertengagements und Anschlussproduktionen mit dem Bayerischen Rundfunk beinhaltet.

Medienpartner ist der Bayerische Rundfunk, der den Teilnehmern durch eine intensive Berichterstattung und eine Anschlussproduktion eine optimale Plattform und den Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit bietet. Zahlreiche Familien in der Region nehmen die Gäste aus der ganzen Welt bei sich auf.

Foto: Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau